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DER LUFTBALLON  - einfaches Mittel, viele Variationen
     
Ein Ballon wird von der ganzen Gruppe sanft über den
Köpfen im Raum herum gespielt. Er soll möglichst nicht
auf den Boden fallen, alle Spieler sollen die Möglichkeit
zur Berührung haben.
 

 

 
Jeder Spieler hat einen eigenen Ballon, der in der Luft
gespielt wird.
 

 

 
Der Luftballon darf nur mit bestimmten Körperteilen
gespielt werden (Kopf, Knie, Schultern...)
 

 

 
Ein oder mehrere Luftballone werden im Sitzen gespielt.
Sie sollen zwischen den Spielern in der Luft gehalten
werden, ohne dass die Spieler sich zu sehr von ihrem
Sitzplatz wegbewegen (erfordert Gefühl und Reaktion).
 

 

 

Ballon wird im Liegen zugespielt und in der Luft gehalten.  

 

 
Ballon muss in Zeitlupe bewegt werden.  

 

 
Partnerübung: Ballon wird mit dem Körper an
verschiedenen Körperstellen durch den Raum
transportiert (z.B. Bauch an Bauch, Rücken an Rücken,
mit den Knien...)
 

 

Partnerübung: Spiegelübungen mit einem Partner, der
Luftballon wird geführt, der Partner muss diese
Bewegungen spiegeln.
 

 

 
Gruppe: Spieler stehen hintereinander, Ballon wird vom
letzten Spieler in der Schlange zum ersten Spieler
weitergegeben. z.B. über dem Kopf, zwischen den
Beinen, auf der rechten Seite vor und links wieder zurück.
Ev. als Geschicklichkeitswettkampf zwischen mehreren
Gruppen.
 

 

 
Luftballonrafting: die Spieler bilden eine Schlange,
zwischen jedem Spieler ist ein Luftballon. Nun muss die
Gruppe ohne einen Ballon zu verlieren und ohne die
Hände zu benützen Hindernisse überwinden.
 

 

 
Aggressionsabbau: die Luftballone dürfen mit Kraft
durch die Luft geschlagen werden.
 

 

 
Aggressionsabbau: Luftballone an ein Bein binden, die Spieler versuchen sich gegenseitig die Luftballone zu
zerplatzen.
 

 

Rhythmusübungen: die Ballone werden zu einem
bestimmten Rhythmus (Trommeln, Percussion, Musik,
Klatschen) bewegt, ev. auch von einem Spieler zum
nächsten (Gruppenrhythmus finden).
 

 

 
Tuch: ein großes Seidentuch wird von den Schülern zu
sanfter Musik bewegt. Auf dem Tuch befinden sich
Luftballone, die möglichst nicht herunterfallen sollen.
Einige Kinder können sich auch unter das Tuch legen,
das von den anderen Spielern über ihnen bewegt wird.
Variante: alle Spieler befinden sich unter dem Tuch und
versuchen den Ballon zu spüren und zu spielen. Der Ballon
wird von zwei Spielern die außen um die Gruppe stehen
auf das Tuch gespielt.
 

 

 
Verbale und nonverbale Improvisation: der Luftballon
soll in einer kleinen gespielten Szene eine bestimmte
Rolle übernehmen und von jedem Spieler in der Mitte des
Publikumkreises dargestellt werden. Die Mitspieler sollen
erkennen, was der Luftballon darstellt z.B.: Hund an der
Leine, aufgehender Mond, schwerer Koffer ...
 



 




 

Ballon als Kostüm: ein Luftballon stellt den Kopf dar, der
eigene Kopf und der Körper werden mit einem großen
Tuch umhüllt. Der Luftballon wird von innen über dem Kopf
gehalten. Zu passender Musik kann eine Choreographie
entwickelt werden, bei der diese außerirdisch
anmutenden Wesen auftreten.
 

 

 
Ballonspringbrunnen: ein Gruppe von 4-5-Spielern
bilden einen Kreis mit dem Gesicht nach innen und die
Hände über die Schultern gelegt. Am Boden dieses
"Brunnens" liegen 2-3 Luftballone, die nun ohne Hände
von einem Ort zum anderen transportiert werden sollen
bzw. in die Luft gespielt werden (koordinieren,
kooperieren).
 

 

 
Gefühleballon: mit einem Filzstift schreiben oder
zeichnen die SchülerInnen ihre Gefühle auf. Welches
Symbol passt gerade zu meiner Stimmung? Was möchte
ich gerne über den Ballon sagen oder schreiben?
 





 

 
Streichelballon - Partnerübung: ein Spieler liegt mit
geschlossenen Augen auf dem Boden (Rücken oder
Bauch). Sein Partner ( seine Partnerin streichelt nun mit
dem Ballon über den Körper. Sanfte Musikbegleitung
wählen.
 

 

 
Partnerübungen: die Spieler stehen einander
gegenüber und spielen mit dem Ballon in verschiedenen
Variationen z.B.: Ballon über Kopf zuspielen, Ballon im
sitzen zuspielen, zwei Ballone hin und her spielen, Ballon
nur mit dem Kopf spielen usw.